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Wassersport gehört zur Wesermarsch

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CDU-Bundestagskandidat informiert sich über Verschlickung der Stadländer Sporthäfen

Der Wassersport in der Wesermarsch blickt auf eine lange Tradition zurück. Auch historische Boote wie das Dielenschiff Hanni im Abser Siel sind ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde. Gerade deshalb sehen die Ehrenamtlichen der Stadländer Vereine die aktuellen Entwicklungen mit Sorge.

CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht nahm dies zum Anlass, sich vor Ort über die aktuelle Lage und die weitere Entwicklung der Häfen entlang der Schweiburg zu informieren. Auch Jörg Fasting als Pächter der Strohauser Plate stellte seine Situation ausführlich dar.

„Die Verschlickung der Schweiburg und unserer Häfen wird zunehmend zum Problem“, betont Klaus Mahnken, Vorsitzender des Abser Wassersportvereins. Das Verlassen des Hafens sei nun nur noch zwei Stunden vor und nach Hochwasser möglich. Die Zeitspanne werde dabei immer kürzer. Ohne ein regelmäßiges Abtragen des Schlicks drohten die Häfen bald buchstäblich trocken zu laufen. Das wäre dann auch das Aus für die Vereine.

Deshalb sei es wichtig, kurzfristig eine Sondergenehmigung für den Einsatz eines Räumschiffes zu erhalten, um den Zugang zu den Häfen zu erhalten. Auch langfristig fordern die Vereinsvertreter, dass die Behörden ihre besondere Situation bei der weiteren Entwicklung der Weser berücksichtigen müssen. Bisher seien die Vereine selbst für die Kosten aufgekommen. Das sei jedoch für die kleinen Wassersportvereine kaum zu leisten. Für die öffentliche Hand hingegen wären die für den Betrieb der Häfen notwendigen Ausgaben im Verhältnis zu denen für eine mögliche Weservertiefung ausgesprochen gering. „Wir reden hier von einigen Tausend Euro im Jahr“, ist sich Mahnken sicher.

Philipp Albrecht kündigte an, sich im weiteren Verfahren für den Erhalt der Häfen einzusetzen: „Gerade dort, wo es mit geringen Mitteln möglich ist, Traditionen zu erhalten und das Ehrenamt zu fördern, sind wir als Politik in der Pflicht. Mir ist wichtig, dass auch in Zukunft Wassersport an der Schweiburg möglich ist.“

Philipp Albrecht mit Gunnar Meier in der Backstube

“Die Bonpflicht beim Bäcker ist überflüssig”

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CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht zu Besuch in “Meier’s Backstube”

“Bei vielen politischen Entscheidungen werden die Auswirkungen auf kleine und mittlere Betriebe nur unzureichend berücksichtigt”, stellt CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht fest. Dabei seien gerade Handwerksbetriebe auf dem Land nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für den Zusammenhalt im Ort besonders wichtig.

Vor diesem Hintergrund besuchte Albrecht die Bäckerei von Gunnar Meier in Schwei, um sich über die aktuelle Situation in der Branche zu informieren. Dabei wurde deutlich, wie sehr bürokratische Regelungen und Dokumentationspflichten den eigentlichen Betriebsablauf beeinträchtigen – von der Produktion bis hin zum Verkauf.

“Die meisten dieser Regelungen sind gut gemeint und verfolgen ein sinnvolles Ziel. Aber einige Regelungen schießen deutlich über das Ziel hinaus und machen gerade kleinen Betrieben das Leben schwer”, resümiert Albrecht. So sei etwa die Bonpflicht in ihrer jetzigen Form überflüssig. Die Daten würden schließlich ohnehin in der Registrierkasse erfasst . “Die überwältigende Mehrheit der Kunden möchte beim Bäcker keinen Beleg. Trotzdem müssen wir ihn ausdrucken. Wir produzieren also täglich nicht nur bergeweise Papierbelege, sondern müssen auch noch die Entsorgung im Sondermüll bezahlen”, beschreibt Inhaber Gunnar Meier die Situation.

Aus Sicht des CDU-Kandidaten sei dies kein tragfähiger Zustand. In der Politik muss man den Mut haben, auch einmal Fehler einzugestehen und Entscheidungen zurücknehmen. Bei zukünftigen Entscheidungen in der Wirtschaftspolitik sei es wichtig, auch die kleinen Betriebe vorab zu beteiligen, um solche Situationen zu verhindern. “Dafür möchte ich mich in Berlin einsetzen”, betont Albrecht.