Schlagwort: Landwirtschaft

„Fahrrad-Boom ist täglich zu spüren“

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Neuigkeiten, Pressemitteilungen

Stephan Siefken und Philipp Albrecht besuchen Melkhus von Karin Schumacher

Als Anfang der 2000er-Jahre die Idee für Melkhüser in der Region aufkam, wurde Karin Schumacher aus der Gemeinde Berne von ihren Kollegen belächelt. Mittlerweile hat sich das Konzept und ganz besonders ihr eigenes Melkhus direkt hinterm Deich zum absoluten Erfolgsmodell entwickelt.

Weshalb ist das so? Welche Herausforderungen für die Zukunft bestehen? Darüber haben sich der unabhängige Landratskandidat Stephan Siefken und CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht gemeinsam mit Vertretern der CDU Berne vor Ort informiert. Dabei wurde deutlich, dass das Melkhus in den letzten Jahren insbesondere auch von seiner Lage unmittelbar am Weserradweg profitiert hat. Die Zunahme des Radtourismus in den letzten Jahren und ganz besonders seit Beginn der Pandemie habe die Nachfrage nach Ausflugszielen entlang der Route deutlich erhöht, bemerkt Karin Schumacher. „Viele sind schon einfach froh, sich überhaupt mal ausruhen zu können.“

Um diese Erholungspausen bestmöglich zu gestalten, lässt sich die Betreiberin viel Zeit für die Pflege der Anlage und die Zubereitung der Produkte. Wichtig sei ihr dabei aber, dass das Gelände den landwirtschaftlichen Charme beibehalte. Für den CDU-Bundestagskandidaten Philipp Albrecht ist das eine sehr sinnvolle Herangehensweise. „Wir diskutieren viel zu abstrakt über die Landwirtschaft. Die Melkhüser bieten eine gute Möglichkeit, die Landwirtschaft wieder stärker ins Bewusstsein zu bringen.“

Auch Stephan Siefken machte deutlich, dass er vom Konzept der Melkhüser überzeugt ist. „Die Melkhüser sind ein Stückchen Heimat geworden. Mir ist wichtig, dass das auch in Zukunft so bleibt“, so der überparteiliche Landratskandidat.

„Miteinander statt übereinander reden“

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CDU-Bundestagskandidat und CDU Wildeshausen im Gespräch mit Geestland

Kaum eine Branche stand in den vergangenen Jahren so sehr im Fokus der Öffentlichkeit wie Schlachthöfe. Sowohl in der Diskussion zum Thema Tierwohl, zu den Arbeitsbedingungen vor Ort als auch zu Corona-Fällen in den Betrieben wurde zum Teil kontrovers und emotional über die Lage in den Betrieben diskutiert.

Gemeinsam mit CDU-Kreistags- und Stadtratskandidaten Ralf Menke nahm der CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht die Medienberichte der letzten Jahre zum Anlass, sich bei der Firma Geestland in Wildeshausen selbst ein Bild von der Situation zu machen. Schließlich sei es besonders bei emotional geführten Diskussionen wichtig, sich sachlich über die Situation zu informieren und mit allen Beteiligten offen zu sprechen. „Gerade bei komplexen Themen ist es mir wichtig, miteinander statt übereinander zu reden. Deshalb bin ich dankbar für die Gelegenheit, den Betrieb und die dortigen Abläufe kennenzulernen“, betont Albrecht.

Im Gespräch wurde deutlich, dass sich die Firma Geestland als Teil der Rechterfelder PHW-Gruppe für die Zukunft gut aufgestellt sieht. Gleichzeitig sei jedoch zu beobachten, dass die Konkurrenz im Bereich der Putenmast und Schlachtung insbesondere in Polen immer weiter an Bedeutung gewinne. Diskussionen über zusätzliche Standards und Anforderungen müssten deshalb immer vor dem Hintergrund möglicher Produktionsverlagerungen geführt werden – mit weitreichenden Folgen für vor- und nachgelagerte Betriebe.

Für die CDU-Vertreter ist deshalb klar, dass die Debatte zukünftig stärker versachlicht werden müsse. „Emotionalität und Schärfe in der Rhetorik allein bringen uns hier nicht weiter“, stellt Ralf Menke fest. Ein regelmäßiger Austausch zwischen den Beteiligten könne dazu beitragen, die Akzeptanz von Betrieben wie Geestland in Deutschland zu erhöhen, ergänzt Albrecht. Ferner gelte es anzuerkennen, dass die Branche in den vergangenen Jahren viel zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen beigetragen hat.