Schlagwort: Integration

„Miteinander statt übereinander reden“

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CDU-Bundestagskandidat und CDU Wildeshausen im Gespräch mit Geestland

Kaum eine Branche stand in den vergangenen Jahren so sehr im Fokus der Öffentlichkeit wie Schlachthöfe. Sowohl in der Diskussion zum Thema Tierwohl, zu den Arbeitsbedingungen vor Ort als auch zu Corona-Fällen in den Betrieben wurde zum Teil kontrovers und emotional über die Lage in den Betrieben diskutiert.

Gemeinsam mit CDU-Kreistags- und Stadtratskandidaten Ralf Menke nahm der CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht die Medienberichte der letzten Jahre zum Anlass, sich bei der Firma Geestland in Wildeshausen selbst ein Bild von der Situation zu machen. Schließlich sei es besonders bei emotional geführten Diskussionen wichtig, sich sachlich über die Situation zu informieren und mit allen Beteiligten offen zu sprechen. „Gerade bei komplexen Themen ist es mir wichtig, miteinander statt übereinander zu reden. Deshalb bin ich dankbar für die Gelegenheit, den Betrieb und die dortigen Abläufe kennenzulernen“, betont Albrecht.

Im Gespräch wurde deutlich, dass sich die Firma Geestland als Teil der Rechterfelder PHW-Gruppe für die Zukunft gut aufgestellt sieht. Gleichzeitig sei jedoch zu beobachten, dass die Konkurrenz im Bereich der Putenmast und Schlachtung insbesondere in Polen immer weiter an Bedeutung gewinne. Diskussionen über zusätzliche Standards und Anforderungen müssten deshalb immer vor dem Hintergrund möglicher Produktionsverlagerungen geführt werden – mit weitreichenden Folgen für vor- und nachgelagerte Betriebe.

Für die CDU-Vertreter ist deshalb klar, dass die Debatte zukünftig stärker versachlicht werden müsse. „Emotionalität und Schärfe in der Rhetorik allein bringen uns hier nicht weiter“, stellt Ralf Menke fest. Ein regelmäßiger Austausch zwischen den Beteiligten könne dazu beitragen, die Akzeptanz von Betrieben wie Geestland in Deutschland zu erhöhen, ergänzt Albrecht. Ferner gelte es anzuerkennen, dass die Branche in den vergangenen Jahren viel zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen beigetragen hat.

„Bedeutung des Führerscheins verändert sich“

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CDU-Bundestagskandidat besucht Fahrschule Spille in Großenkneten

Nachdem Fahrschulen im zweiten Lockdown erneut einige Wochen pausieren mussten, sind die meisten Betriebe mittlerweile längst zum Regelbetrieb zurückgekehrt. Dennoch stehen die Fahrschulen nach wie vor einigen Herausforderungen in unterschiedlichen Bereichen, wie im Gespräch zwischen Petra Spille aus Großenkneten und dem CDU-Bundestagskandidaten Philipp Albrecht deutlich wurde.

Insbesondere erwiesen sich mangelnde Sprachkenntnisse einiger Fahrschüler als großes Problem. Zwar könne man die Theorieprüfung in dreizehn Sprachen ablegen, die praktische Prüfung erfordere jedoch fließende Deutschkenntnisse. “Der Prüfer prüft schließlich nur auf deutsch”, betont Petra Spille. Dieser Umstand führe dazu, dass ein erheblicher Anteil an Fahrschülern ohne echte Aussicht auf Erfolg für die Prüfung vorbereitet werde.

Hier sei daher die Politik gefragt, Sprachkurse zu verbessern und auch Arbeitgeber bei Integrationsmaßnahmen stärker in die Pflicht zu nehmen. Mit dieser Forderung stieß sie beim CDU-Bundestagskandidaten auf offene Ohren: “Sprachkenntnisse sind die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Deshalb müssen wir sie müssen auch entsprechend fördern”, sagte Albrecht.

Darüber hinaus zeigte sich, dass die Bedeutung des Führerscheins sich im Laufe der Jahre immer weiter verändert. War der Führerschein früher häufig Ausdruck von Freiheit und ein ureigenes Bedürfnis junger Menschen, sind es nun immer häufiger die Eltern, die ihre Kinder dazu animieren, den Führerschein zu erwerben. “Für die jungen Menschen verliert der Führerschein erst einmal an Wert”, fasst Petra Spille die Entwicklung zusammen. Ob sich dieser Trend fortsetzt, wird sich zeigen.