Schlagwort: Inklusion

Philipp Albrecht mit Vertretern der LEB

“Bedeutung der Erwachsenenbildung wird unterschätzt”

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Philipp Albrecht und Dorothee Otte-Saalfeld informieren sich über die Arbeit der LEB

Das Arbeitsfeld der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) Weser-Ems-Mitte ist vielfältig. Von Sprachkursen über Fachtagungen bis hin zu Kochkursen finden sich zu fast allen Lebensbereichen Angebote der LEB. Gemeinsam mit der Vorsitzenden der CDU Großenkneten, Dorothee Otte-Saalfeld, informierte sich der örtliche CDU-Bundestagskandidat über die Erwachsenenbildung in der Region.

Dabei verwies Regionalleiterin Karin Pieper auf den seit Jahren deutlich zunehmenden bürokratischen Aufwand. Bei digital durchgeführten Sprachkursen sei es täglich erforderlich, Screenshots mit den Gesichtern und Namen aller anwesenden Teilnehmer aufzunehmen und an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu schicken. Ausschreibungen für Bildungsprogramme seien mit enormen Hürden verbunden. Das gelte selbst dann, wenn es sich eigentlich um eine Verlängerung der bestehenden Kooperation handele. Zudem sei immer wieder festzustellen, dass viele erfolgreiche Pilotprojekte ersatzlos ausliefen, wodurch sich die Planungsunsicherheit erhöhe. Albrecht und Otte-Saalfeld zeigten Verständnis für die Situation der LEB. “Die Vielfalt des Angebotes der LEB hier vor Ort ist beeindruckend. Die Bedeutung der Erwachsenenbildung für die Gesellschaft wird aus meiner Sicht unterschätzt”, so der CDU-Politiker. Denn die gesellschaftlichen Veränderungen gerade im Bereich der Digitalisierung führten dazu, dass lebenslanges Lernen vom politischen Schlagwort zur absoluten Notwendigkeit werde. Hierfür könne die LEB einen wichtigen Beitrag leisten.

“Deshalb müssen wir die Bildungsträger in der Erwachsenenbildung dringend von Bürokratie entlasten und mit neuen Ansätzen unterstützen”, betont Albrecht. Konkret könne er sich die Schaffung eines Innovationszentrums im Landkreis Oldenburg vorstellen, in dem neben Unternehmensgründern auch Bildungseinrichtungen ihren Platz finden könnten.

Am Ende muss es um den Menschen gehen

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Philipp Albrecht informiert sich bei Kerstin Held über Lage behinderter Pflegekinder

„Die Situation behinderter Pflegekinder findet in der Bundespolitik zu wenig Beachtung“, stellt CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht fest. Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs mit Kerstin Held aus Ovelgönne informierte er sich über die politischen Herausforderungen in diesem Themenbereich. Kerstin Held selbst betreut derzeit vier Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen und engagiert sich seit Jahren für die Interessen der Pflegekinder.

Insgesamt leben derzeit 91.000 Kinder in Pflegefamilien. Die tatsächliche Zahl ist weit höher, weil Kinder mit Behinderung nicht nicht über die Jugendhilfe erfasst werden. „Pflegefamilien, die ein Kind mit Behinderung bei sich aufnehmen, leisten den wohl inklusivsten Beitrag in unserer Gesellschaft“, so Kerstin Held, die bundespolitisch immer wieder für die Rechte der Pflegekinder und deren Familien mit ihrer Expertise einsteht.

„Das, was Pflegeeltern wie Kerstin Held täglich leisten, ist absolut beeindruckend und verdient unsere volle Unterstützung“, findet Philipp Albrecht. Die Aufnahme in feste Familien biete viele Vorteile gegenüber der ansonsten üblichen Unterbringung in Heimen, vor allem die enge Bindung an eine feste Familie losgelöst von Schichtplänen und personellen Veränderungen. Gerade deshalb sei es unverständlich, weshalb die Unterbringung behinderter Kinder in Pflegefamilien oft schon an bürokratischen Hindernissen scheitere. In einigen Fragen sei noch nicht einmal geklärt, welches Gericht für etwaige Verfahren zuständig wäre. „Hier müssen wir politisch nachjustieren und die Lösungen ermöglichen, die für die Kinder ideal sind. Denn am Ende geht es um Kinder und nicht um Verwaltungsakte“, betont Albrecht.

Wie genau dieses Ziel am besten erreicht werden kann, möchte er gemeinsam mit den Beteiligten erarbeiten. Es gehe am Ende nicht darum, Schnellschüsse zu produzieren, sondern um langfristige und ausgereifte Strategien im Bereich der Inklusion. Inklusion müsse dabei weiter gefasst werden als nur auf den Bereich der Bildung. Deshalb seien alle Ebenen von der kommunalen bis zur Bundesebene gleichermaßen gefragt. „Hier werden wir als CDU klare Konzepte entwickeln, um die Wesermarsch zu einer Vorreiterregion weiterzuentwickeln“, kündigt der CDU-Bundestagskandidat an.