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„Bedeutung des Führerscheins verändert sich“

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Neuigkeiten, Pressemitteilungen

CDU-Bundestagskandidat besucht Fahrschule Spille in Großenkneten

Nachdem Fahrschulen im zweiten Lockdown erneut einige Wochen pausieren mussten, sind die meisten Betriebe mittlerweile längst zum Regelbetrieb zurückgekehrt. Dennoch stehen die Fahrschulen nach wie vor einigen Herausforderungen in unterschiedlichen Bereichen, wie im Gespräch zwischen Petra Spille aus Großenkneten und dem CDU-Bundestagskandidaten Philipp Albrecht deutlich wurde.

Insbesondere erwiesen sich mangelnde Sprachkenntnisse einiger Fahrschüler als großes Problem. Zwar könne man die Theorieprüfung in dreizehn Sprachen ablegen, die praktische Prüfung erfordere jedoch fließende Deutschkenntnisse. “Der Prüfer prüft schließlich nur auf deutsch”, betont Petra Spille. Dieser Umstand führe dazu, dass ein erheblicher Anteil an Fahrschülern ohne echte Aussicht auf Erfolg für die Prüfung vorbereitet werde.

Hier sei daher die Politik gefragt, Sprachkurse zu verbessern und auch Arbeitgeber bei Integrationsmaßnahmen stärker in die Pflicht zu nehmen. Mit dieser Forderung stieß sie beim CDU-Bundestagskandidaten auf offene Ohren: “Sprachkenntnisse sind die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Deshalb müssen wir sie müssen auch entsprechend fördern”, sagte Albrecht.

Darüber hinaus zeigte sich, dass die Bedeutung des Führerscheins sich im Laufe der Jahre immer weiter verändert. War der Führerschein früher häufig Ausdruck von Freiheit und ein ureigenes Bedürfnis junger Menschen, sind es nun immer häufiger die Eltern, die ihre Kinder dazu animieren, den Führerschein zu erwerben. “Für die jungen Menschen verliert der Führerschein erst einmal an Wert”, fasst Petra Spille die Entwicklung zusammen. Ob sich dieser Trend fortsetzt, wird sich zeigen.

Torsten Deye und Philipp Albrecht am Schweinestall

„Mut hat sich ausgezahlt“

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Neuigkeiten, Pressemitteilungen

Philipp Albrecht informiert sich über Offenstallhaltung bei Familie Deye

Die Diskussion zum Thema „Tierwohl“ in der Landwirtschaftspolitik verläuft zum Teil sehr emotional. Torsten und Kerstin Deye aus Haschenbrok dagegen haben sich schon vor drei Jahren für einen anderen Weg entschieden und setzen mit der Offenstallhaltung ihrer Schweine auf eine besonders tierfreundliche Lösung.

Bei seinem Besuch in Haschenbrok informierte sich CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht über das Konzept und seine Vorzüge. Dabei wurde deutlich, dass Landwirt Torsten Deye zu 100% hinter dem eingeschlagenen Kurs steht. Das bestehende Konzept wird von ihm und seiner Frau Kerstin permanent weiterentwickelt, um die Lebensqualität der Tiere zu verbessern und mit politischen Veränderungen Schritt zu halten. Im Moment steht die Organisation des Abferkelns im Vordergrund. „Wir versuchen die Sauen möglichst kurzzeitig in einem Ferkelschutzkorb zu fixieren, damit sie die neugeborenen Ferkel nicht erdrücken. Bisher hat das sehr gut geklappt“, berichtet Deye.

Philipp Albrecht, der sich um die Nachfolge der Ahlhorner Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen bewirbt, zeigte sich begeistert. „Innovative Betriebe wie dieser bilden aus meiner Sicht eine wichtige Grundlage für politische Entscheidungen zum Thema Tierwohl. Was hier funktioniert, kann als Vorbild dienen, was hier nicht funktioniert, sollte man politisch verwerfen“, so der CDU-Politiker. Wichtig sei dabei aber, die Bezahlbarkeit nicht aus den Augen zu verlieren. Einige besonders kostenintensive Maßnahmen ließen sich nämlich nicht auf die Mehrheit der Schweine haltenden Betriebe übertragen. „Dafür ist die Zahlungsbereitschaft der Verbraucher schlicht nicht da“, betont der 25-jährige Volkswirt.

Für Kunden, die bereit sind, einen höheren Preis für mehr Tierwohl zu bezahlen, besteht seit Anfang Mai die Möglichkeit, Fleisch vom Hof direkt vor Ort aus dem „Regiomaten“ rund um die Uhr zu erwerben. Bislang werde das Angebot sehr gut angenommen, berichtet Deye.