Schlagwort: Brake

„Das Handwerk in Berlin vertreten“

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CDU-Bundestagskandidat im Gespräch mit der Kreishandwerkerschaft

In der öffentlichen Diskussion und in der Wirtschaftspolitik stehen oft große Betriebe im Vordergrund. Dabei sind es gerade kleine und mittlere Unternehmen, die den Wohlstand der Region langfristig sichern. Die Krisenfestigkeit des Handwerks hat sich auch in der Wesermarsch gerade zu Corona-Zeiten deutlich gezeigt.

“Gerade deshalb ist mir der enge Austausch mit den Betrieben und Handwerksvertretern sehr wichtig”, erläutert CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Thomas Sturm und Stephan Giese von der Kreishandwerkerschaft Wesermarsch informierte sich der Politiker über die aktuelle Lage im Handwerk vor Ort. In diesem Rahmen übergaben die beiden Handwerksvertreter ihm außerdem das Handbuch mit den Erwartungen des Handwerks zur Bundestagswahl.

Im Gespräch wurde deutlich, dass Handwerksbetriebe in der Wesermarsch mit vielen Veränderungen ihres Betriebsalltages konfrontiert werden. Gerade der enorme Zuwachs an Bürokratie mache es vielen kleineren Betrieben schwer, wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber auch die Veränderung der Arbeitswelt mit der wachsenden Verbreitung von Home Office, einer stetigen Ausweitung von Arbeitnehmerrechten und sogar der Forderung nach Vier-Tage-Wochen stelle die Betriebe vor Herausforderungen. Diese Herausforderungen ließen sich bewältigen, wenn Betriebe, Verbandsvertreter und Politik eng zusammenarbeiten. “Für diese Zusammenarbeit stehe ich ein”, betont Albrecht, der im September die Nachfolge von Astrid Grotelüschen antreten möchte.

Verbesserungen beim Katastrophenschutz nötig

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Philipp Albrecht besucht Feuerwehrtechnische Zentrale in Brake

Die Aufgaben der freiwilligen Feuerwehren in der Wesermarsch sind vielfältig. Damit nicht jede Feuerwehr jedes Spezialfahrzeug selbst vorhalten muss, wurden auf Landkreisebene Feuerwehrtechnische Zentralen (FTZ) eingerichtet, die mit hauptamtlichen Mitarbeitern als Dienstleister für die Feuerwehren vor Ort fungieren. Über die Arbeit der FTZ Brake informierte sich kürzlich der CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht. Im Gespräch mit Kreisbrandmeister Heiko Basshusen, Kreisschirrmeister Frederik Scholz und einigen Gemeindebrandmeistern wurde deutlich, wie wichtig die Arbeit der FTZ für das Ehrenamt vor Ort ist. Durch die Übernahme der Schlauchreinigung werden die Feuerwehren beispielsweise erheblich entlastet. So bliebe schließlich mehr Zeit für die Hauptaufgabe, die Wahrnehmung von Einsätzen. Wie Heiko Basshusen betonte, beobachte man hier immer mehr vermeidbare Notrufe, etwa wegen eines heruntergefallenen Astes oder einer brennenden Mülltonne. Statt selbst tätig zu werden, griffen immer mehr Menschen zum Telefon. Für die Feuerwehrleute und ihre Arbeitgeber werde diese Entwicklung zunehmend zu einer Belastung.

Während Feuerwehren grundsätzlich ein landespolitisches Thema sind, ist für den Katastrophenschutz die Bundesebene zuständig. Im Gespräch wurden in diesem Bereich mehrere Probleme deutlich. Das Thema sei politisch jahrelang vernachlässigt worden, die Technik sei veraltet. Für den CDU-Bundestagskandidaten ist das kein tragfähiger Zustand. “Wir alle hoffen, dass der Katastrophenschutz hier vor Ort nie zum Tragen kommen muss. Doch falls es doch einmal dazu kommt, müssen wir vorbereitet sein”, stellt Albrecht fest.

Für den CDU-Politiker kann hier das Vorgehen Israels als Vorbild dienen. Statt Unmengen an Material vorrätig, jedoch nicht einsatzbereit halten zu müssen, müsse die Schnelligkeit und Flexibilität im Vordergrund stehen. “Im Katastrophenfall können wir nicht erst mühsam anfangen, Koffer auszupacken und eine Kommandozentrale aufzubauen. Hier muss der Bund die Landkreise dabei unterstützen, einsatzbereite Räumlichkeiten für den Krisenfall vorzuhalten”, so Albrecht. Dafür wolle er sich in Berlin einsetzen.