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Rente

„Die Rente ist sicher“, sagte einst Norbert Blüm. Ich möchte dafür kämpfen, dass das auch morgen und übermorgen so ist. Denn unser Rentensystem wird durch den demografischen Wandel auf eine harte Probe gestellt. Auf immer mehr Rentner kommen immer weniger Beitragszahler. Wir müssen das Konzept also weiterentwickeln, damit auch die nächsten Generationen im Alter eine Chance auf eine gute Absicherung haben.

 

Dafür stehe ich:

  • Wer jahrelang hart gearbeitet hat, hat sich seine Rente mehr als verdient. Auch in Corona-Zeiten darf es deshalb keine Rentenkürzung geben.
  • Das Drei-Säulen-Modell von gesetzlicher, betrieblicher und privater Altersversorgung muss weiter gestärkt werden. Die Einrichtung von Betriebsrenten und privater Altersversorgung muss politisch noch stärker gefördert werden als dies bislang der Fall ist.
  • Eine weitere pauschale Erhöhung des Rentenalters ist aus meiner Sicht nicht realistisch und nicht sinnvoll. Schon jetzt gehen viele Arbeitnehmer vor Erreichen des Rentenalters in den Ruhestand – häufig mit Abzügen. Es lohnt sich daher, über ein flexibleres Modell nachzudenken, in dem sich der Renteneintritt nach Beitragsjahren und nicht nach Lebensalter bemisst.
  • Generell müssen wir flexibler werden. Menschen, die über ihr Renteneintrittsalter hinaus berufstätig bleiben möchten, müssen davon einen finanziellen Vorteil haben.
  • In der nächsten Legislaturperiode sollte der Vorschlag der Doppelrente geprüft werden. Bei der Doppelrente fließt ein Teil des Bruttolohns statt in die Rentenversicherung in den Aufbau eines Kapitalstocks, der von einem Staatsfonds verwaltet und investiert wird. Bis sich der Staatsfonds von selbst trägt, kann der Fehlbetrag in der Rentenversicherung über Anleihen, die sogenannte Rentenbrücke, finanziert werden. Das Beispiel des norwegischen Pensionsfonds zeigt, dass solche Modelle funktionieren und das Rentensystem entlasten können, ohne dass Rentner Kürzungen zu erwarten haben.

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