Arbeit & Soziales

Ein Mann an einer Säge

Arbeit & Soziales

Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Jahren insgesamt sehr positiv entwickelt. Es sind viele gut bezahlte Arbeitsplätze entstanden. Selbst in Zeiten der Corona-Krise hat sich die Arbeitslosigkeit wesentlich weniger stark erhöht als in vielen anderen Länder. Nun müssen wir daran arbeiten, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Denn gute Arbeitsplätze sind Grundvoraussetzung für ein Leben in Wohlstand.

 

Dafür stehe ich:

  • Flexible Elemente im Arbeitsmarkt müssen gestärkt, nicht abgebaut werden. Weitere Dokumentationspflichten sind nicht erforderlich, Möglichkeiten zur Befristung mit Sachgrund müssen erhalten bleiben.
  • Die Verdienstgrenze für Minijobs sollte mit dem Mindestlohn wachsen und entsprechend erhöht werden.
  • Sanktionen für Empfänger des ALG II sollten in der bisherigen Form erhalten bleiben.
  • Politisch motivierte Forderungen nach einer Erhöhung des Mindestlohns sind Polemik. Der Mindestlohn sollte weiterhin von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gemeinsam festgelegt werden.
  • Um Vereine und gemeinnützige Einrichtungen zu unterstützen, setze ich mich für die Einrichtung eines staatlich subventionierten Arbeitsmarktes für Langzeitarbeitslose ein.
  • Die Sozialpartnerschaft mit Tarifverträgen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern hat sich bewährt. Sinkende Mitgliederzahlen auf beiden Seiten bedrohen dieses Erfolgsmodell. Um es zu stärken, braucht es vor allem mehr Freiheiten für die Tarifpartner. Arbeitsgesetze sollten verstärkt Öffnungsklauseln für tarifgebundene Unternehmen enthalten.
  • Home Office hat Zukunft – auch nach Corona. Ich setze mich ein für eine langfristige steuerliche Förderung von Home Office-Modellen, denn gerade unsere Region kann davon stark profitieren.

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