“Die Bonpflicht beim Bäcker ist überflüssig”

Philipp Albrecht mit Gunnar Meier in der Backstube

CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht zu Besuch in “Meier’s Backstube”

“Bei vielen politischen Entscheidungen werden die Auswirkungen auf kleine und mittlere Betriebe nur unzureichend berücksichtigt”, stellt CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht fest. Dabei seien gerade Handwerksbetriebe auf dem Land nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für den Zusammenhalt im Ort besonders wichtig.

Vor diesem Hintergrund besuchte Albrecht die Bäckerei von Gunnar Meier in Schwei, um sich über die aktuelle Situation in der Branche zu informieren. Dabei wurde deutlich, wie sehr bürokratische Regelungen und Dokumentationspflichten den eigentlichen Betriebsablauf beeinträchtigen – von der Produktion bis hin zum Verkauf.

“Die meisten dieser Regelungen sind gut gemeint und verfolgen ein sinnvolles Ziel. Aber einige Regelungen schießen deutlich über das Ziel hinaus und machen gerade kleinen Betrieben das Leben schwer”, resümiert Albrecht. So sei etwa die Bonpflicht in ihrer jetzigen Form überflüssig. Die Daten würden schließlich ohnehin in der Registrierkasse erfasst . “Die überwältigende Mehrheit der Kunden möchte beim Bäcker keinen Beleg. Trotzdem müssen wir ihn ausdrucken. Wir produzieren also täglich nicht nur bergeweise Papierbelege, sondern müssen auch noch die Entsorgung im Sondermüll bezahlen”, beschreibt Inhaber Gunnar Meier die Situation.

Aus Sicht des CDU-Kandidaten sei dies kein tragfähiger Zustand. In der Politik muss man den Mut haben, auch einmal Fehler einzugestehen und Entscheidungen zurücknehmen. Bei zukünftigen Entscheidungen in der Wirtschaftspolitik sei es wichtig, auch die kleinen Betriebe vorab zu beteiligen, um solche Situationen zu verhindern. “Dafür möchte ich mich in Berlin einsetzen”, betont Albrecht.

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