Traditionsunternehmen vor Ort stärken

Philipp Albrecht besichtigt Eckflether Traditionsunternehmen Wiards

Die Corona-Krise verlangt von einigen Unternehmen besonders viel ab. Das gilt auch für die Reisebranche, die seit Beginn der Pandemie nur sehr eingeschränkt wirtschaften kann. Aufgrund des Infektionsgeschehens besteht dabei kaum Planbarkeit.

Um sich über die Lage der Unternehmen vor Ort zu informieren, besuchte der CDU-Bundestagskandidat Philipp Albrecht zusammen mit dem Moorriemer CDU-Vorsitzenden und stellvertretenden Bürgermeister Volker Osterloh jüngst das Eckflether Traditionsunternehmen Wiards. Seit mittler-weile über 65 Jahre kann man mit dem Busunternehmen – inzwischen durch ganz Europa – reisen. Mit dem Geschäftsführer Jörn Wiards und dem Gründer Klaus-Theo Wiards sprach Albrecht über die Entwicklung des Unternehmens.

Das Busunternehmen bedient neben dem Reiseverkehr auch den allgemeinen Linienbetrieb, der zwar weniger ausgelastet ist, dennoch aber normal weiterläuft. Wann der Reiseverkehr wieder aufgenommen werden kann, ist noch unklar: Die Reisebusse sind auf den Firmengeländen in Eckfleth und Berne einquartiert, bis mindestens zum Ende des Monats sind Busreisen verboten. Was danach kommt hängt vom Infektionsgeschehen und der Verbreitung der verschiedenen Mutationen ab: Planbarkeit ist kaum gegeben.

Dennoch blick Jörn Wiards zuversichtlich in die Zukunft. Das Unternehmen ist mit den Corona-Hilfen gut durch die Krise gekommen. Natürlich wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber bald wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Insbesondere Reisen innerhalb Deutschlands könnten in diesem Sommer wieder interessanter werden. Die Hygieneregeln können auch in Bussen gut eingehalten werden: So wird in einem modernen Reisebus die Luft fast fünfmal schneller ausgetauscht als in einem Flugzeug. “Sollte das Infektionsgeschehen weiter zurückgehen und die Impfungen den gewünschten Erfolg bringen, sollten wir europaweit verständliche und erleichterte Vorgaben für Reisen ermöglichen”, findet Philipp Albrecht. Nicht nur die Reisebranche, sondern die Menschen insgesamt würden sich schließlich nach Urlaub sehnen. “Die Tourismus-Modellregionen in Schleswig-Holstein zeigen, dass mehrtägige Urlaube mit entsprechenden Hygienekonzepten möglich sind”, sagt der Bundestagskandidat. Darauf hoffen auch die örtlichen Reiseunternehmen.

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